20.10.2015 17:41

Veganes Katzenfutter - Schluss mit Lachs, Geflügel und Co.

Bei vielen vegan lebenden Menschen wächst der Wunsch, auch ihre Haustiere fleischlos zu ernähren. Während sich dies bei manchen Tierarten sehr unkompliziert gestaltet, stehen Katzenhalter erst einmal vor einer scheinbar großen Herausforderung, da die Samtpfoten gewöhnlich ausschließlich fleischhaltig ernährt werden. Veganes Katzenfutter ist daher nicht unumstritten – was viele nicht wissen, ist aber, dass eine vegane Lebensweise sich auch auf die Gesundheit von Katzen positiv auswirken kann.

Schluss mit Lachs, Geflügel und Co. – warum veganes Katzenfutter?

Für vegan lebende Katzenhalter stellt sich diese Frage oftmals gar nicht erst, denn sie wissen, dass auch der Kauf von fleischhaltigem Tierfutter die Fleischindustrie unterstützt und somit Tierleid fördert. Und das ist noch nicht alles: Tiernahrung, die Fleisch oder tierische Abfallprodukte enthält, kann unter Umständen die Gesundheit der Katzen gefährden. Die Kontrollen bei der Herstellung von Tiernahrung sind längst nicht so streng wie bei Produkten für den menschlichen Verzehr. Hormone, Antibiotika und Pestizide sind demnach nicht selten in dem Futter enthalten, das wir unseren Samtpfoten täglich vorsetzen. Wer sich dazu entschieden hat, Abstand von Tierprodukten zu nehmen und sich selbst den gesundheitlichen Risiken des Fleischkonsums nicht mehr auszusetzen, sollte überlegen, warum er nicht denselben Maßstab bei seinen tierischen Mitbewohnern ansetzt.

Katzen ohne Mangelerscheinungen vegan ernähren: So geht’s!

Katzen benötigen in ihrem Futter eine große Menge an Vitamin A sowie Taurin. Ihnen diese Nährstoffe vorzuenthalten führt dauerhaft zu Hörverlust, Haut- und Knochenproblemen und Sehschwächen. Ausgewogenes veganes Katzenfutter, das speziell auf die Bedürfnisse der Samtpfoten zugeschnitten ist, berücksichtigt diesen Bedarf und ist mit den entsprechenden Substanzen angereichert. Zusätzlich kann Taurin aus pflanzlichen Quellen dem Futter zugesetzt werden (erhältlich etwa unter dem Namen Vegecat oder Vegekit). In der Umstellungsphase sollte sowohl tierisches als auch veganes Futter angeboten werden, um die Katze daran zu gewöhnen und Verdauungsprobleme zu vermeiden. Selbstverständlich spielt auch hier der individuelle Geschmack des Tieres eine entscheidende Rolle, sodass es vorkommen kann, dass mehrere Futtersorten ausprobiert werden müssen, bevor die Katze das Richtige gefunden hat.

Weitere Infos und Produkte unter www.veganbasics.de