20.10.2015 17:36

Vegane Bratwurst aus Soja oder Weizen – auf die Basis kommt es an

Spätestens zu Beginn der Grillsaison stehen auch vegane Bratwürste wieder hoch im Kurs. Geschmacklich und von der Zubereitungsweise kaum noch von fleischhaltigen Produkten zu unterscheiden sind auch die veganen Ausführungen der beliebten Grillwürstchen in vielen verschiedenen Varianten verfügbar.

Soja oder Weizen – auf die Basis kommt es an

Wer im Supermarkt oder in einem veganen Onlineshop nach veganen Bratwürstchen sucht, sieht sich mittlerweile einer ansprechenden Auswahl gegenüber, aus der es das passende Produkt für die eigenen Bedürfnisse auszuwählen gilt. Neben dem Geschmack und der Menge stehen in erster Linie eventuelle Unverträglichkeiten bei der Entscheidung im Vordergrund. Viele vegane Fleischersatzprodukte und so auch Bratwürste werden auf Soja- oder Tofubasis hergestellt. Wer diese nicht oder nur schwer verträgt, sollte auf Produkte auf Weizenbasis umsteigen, so zum Beispiel Seitan oder Weizeneiweiß. Geschmacklich machen die Inhaltsstoffe nur einen geringen Unterschied, da es auf die Würzung ankommt. Allerdings fallen vegane Bratwürste auf Weizenbasis oftmals etwas fester von der Konsistenz her aus als vergleichbare Soja- oder Tofuprodukte. Die Zubereitung fällt bei allen veganen Bratwürsten gleich aus: Nach wenigen Minuten auf den Grill sind sie verzehrfertig. Außerhalb der Grillsaison oder bei Bedarf können sie natürlich auch genauso gut in der Pfanne gebraten werden.

Vegane Bratwürstchen selber machen: So geht’s

Wer sich einmal gern selbst an der Herstellung veganer Bratwürste versuchen möchte, kann dies mit einfachen Mitteln tun. Dafür werden Tofu oder Seitanfix, Wasser, etwas Öl und zahlreiche Gewürze wie Salz, Pfeffer, Majoran, Muskat und Kümmel miteinander vermengt und in Würstchenform gerollt (beispielsweise in Alufolie). Die veganen Bratwürstchen werden im Wasserbad erhitzt, bis sie vollständig gekocht sind, und können dann aus der Folie befreit werden. Die vegane Bratwurst aus Eigenproduktion lässt natürlich viel Spielraum für Experimente und das individuelle Anpassen an den persönlichen Geschmack. So lassen sich mit etwas Übung beispielsweise Knoblauchwürste, Currywürste oder Barbecuewürste herstellen. Auch „exotischere“ Varianten wie Tomatenwürste oder Rote-Bete-Würste sind dann kein Problem mehr und können beim nächsten Grillabend mit Freunden serviert werden.

Weitere Infos unter www.veganbasics.de