22.09.2015 12:08

Tipps für mehr Genuß beim veganen Grillen

Wenn das köstliche Fleisch beim Grillen nicht tierischen Ursprungs ist



Veganismus ist längst eine Bewegung geworden, in der Menschen sehr bewusst ihre Ernährung und Lebensweise hinterfragen. Viele Gründe gibt es, diesen Lebensentwurf unter Verzicht aller tierischen Nahrungsprodukte als ethisch richtig und zudem gesundheitlich förderlich anzusehen. Die meisten Veganer übernehmen durch ihre Ernährungsweise zudem eine Verantwortung, die über ihre eigene weit hinausgeht: Sie sind zurecht davon überzeugt, dass ihre Enthaltsamkeit und die damit verbundene Unterstützung des veganen Konzeptes zudem einer künftigen effizienteren Welternährung dienlich sein können.



Konsequenter Weise gehört daher kein Fleisch tierischer Herkunft zum veganen Grillen. Da zahlreiche vegetarische Produkte mit Zusatzstoffe versehen sind, die Milchprotein oder ähnliche Substanzen enthalten, sollte beim Kauf der Grillzutaten darauf geachtet werden, dass die Ware ausdrücklich als vegan deklariert ist. Der Käufer tut zudem gut daran, dies sicherheitshalber mit einem Blick auf die Zutatenliste zu überprüfen. Denn nur so gibt es nach dem veganen Grillen kein böses Erwachen.




Anders als in den Anfangszeiten des Veganismus muss heute niemand mehr bei totalem Verzicht auf Tierprodukte mit unangenehmen Einschränkungen leben.
Beim veganen Grillen kommen genauso verschiedenartige Güter zum Einsatz wie man sie von Grillplatten mit tierischem Fleisch kennt. Optik und Geschmack können beinahe identisch sein. So muss kein Veganer neidvoll auf den Grillrost des Nachbarn schielen, der dort tierisches Fleisch in köstlichen Varianten gart.

Mit veganer Vielfalt grillen



Denn knackige Würstchen, saftige Steaks und würzige Saucen müssen keineswegs tierische Erzeugnisse beinhalten.



Leckerer Ketchup, Bratstücke aus Weizeneiweiß, Bratlinge aus Dinkel und Tofu, all das macht jede vegane Grillparty zu einem vollwertigen kulinarischen Erlebnis.
Wer sagt denn, dass Mayonnaise für Anhänger rein pflanzlicher Kost tabu zu sein hat? Mit Tofu-Ei statt Hühnereiweiß angerührt schmeckt sie mindestens genauso gut wie die nicht-vegane Variante.



Allgemein lässt sich heutzutage leicht mit dem Stereotyp aufräumen, der vegane Lebensstil sei mit großen Entbehrungen verbunden.
Vielmehr sind der Kreativität des Koches, der auf tierische Zutaten vollständig verzichten möchte, keine Grenzen gesetzt.



Tofu, Dinkel und Co. lassen sich äußerst vielseitig einsetzen. Dabei ist es eine Frage der richtigen Gewürzzubereitung, wenn eine Vielfalt erzeugt werden soll, die allen individuellen geschmacklichen Bedürfnissen gerecht werden will. Herzhaft faserige Steaks sind in der Zubereitung ebenso wenig ein Problem wie rustikale Holzfäller-Hacksteaks mit Biss.



Wer als Veganer Griller noch nicht richtig einschätzen kann, wie groß die kulinarische Bandbreite auch ohne tierische Erzeugnisse sein kann, sollte sich anhand einschlägiger Kochbücher kundig machen.
Nun könnte der unerfahrene Veganer zumindest einwenden, beim veganen Grillen sei auf jeden Fall das Angebot an Saucen begrenzt, schließlich beinhalten gängige Sorten meist tierisches Protein.



Doch wer sich eingehend mit dem Sortiment veganer Produkte befasst, wird schnell feststellen, dass ein Grillen ohne Tier-Eiweiße dennoch den vollwertigen Genuss erlaubt.
Längst nämlich gibt es zahlreiche vegane Grill-Saucen ohne tierische Zutaten mit unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen. Scharfe Tai-Saucen müssen ebenso wenig fehlen wie deftige Barbecue-Dips.



Alles, was Grillen schon immer ausgemacht hat, kann glücklicher Weise auch ganz ohne Tierprotein vollwertig in Erfüllung gehen.


Produkte zum veganen Grillen finden Sie zum Beispiel bei veganbasics.de.